Normalerweise erzähle ich Abends immer eine Großopa und Großoma Geschichte.
Doch diesmal sollte mir Emily helfen – Hier das Ergebnis:
Normalerweise erzähle ich Abends immer eine Großopa und Großoma Geschichte.
Doch diesmal sollte mir Emily helfen – Hier das Ergebnis:
Oh man, der alte Hoster ist pleite gegangen und ich habe kein Backup gemacht.
MIST… Jetzt muss ich alles mit dem google-cache und archive.org zusammensuchen, ich möchte sterben… ;(
Nun ist es soweit und es war nicht auf zu halten: Emilys zweiten Zähne kommen, zwar nicht mit Gewalt, aber beständig…
Ich nenne Sie liebevoll “Dracula”, doch die Kleine findet das nicht ganz so lustig wie ich.
Nichts desto trotz habe ich Emily vor YouTube gesetzt und ihr von einer unheimlich hübschen Zahnpflegehelferin das trockene Thema Zahnpflege näher bringen lassen – Doch seht selbst
( die ist aber auch heiss… )
Am Samstag den 28.März 2009 war es soweit – Papa hat die Süße wieder ins Schwimmbad entführt und den Bademeister nach einem Ring gefragt, um bisschen Tauchen üben zu können. Der Bademeister bot uns an, dann gleich das Seepferdchen abzunehmen, dass sie schwimmen kann hat er ja oft genug gesehen. Also sollte es losgehen – wir hatten eh nichts vor und 5 Euro konnte ich auch verschmerzen – wird halt wieder ne Woche gehungert -
Emily war natürlich total aufgeregt, überdreht und es konnte ihr alles gar nicht schnell genug gehen. Irgendwann war es dann doch soweit und der Bademeister rief sie zu sich, überreichte ihr feierlich die Urkunde und das Abzeichen für den Sprung vom Beckenrand, 25 Meter Schwimmleistung und Hochholen eines Gegenstandes aus schultertiefem Wasser – Natürlich meine Schulterhöhe *HAR HAR HAR*. Sie hat gestrahlt und wollte es sofort tragen. Und wer Emily nicht kennt: Wenn Sie SOFORT sagt, dann meint sie auch SOFORT
Ihre Antwort auf meine Aussage war, dass man das Abzeichen mit Nadel und Faden festnähen muss, warum ich sowas nicht bei mir hab und warum überhaupt ich das nicht sofort festnähen könnte, man könnte es ja zur Not auch mit einer Klammer festtackern…
Sie hat Blut geleckt und will beim nächsten Mal unbedingt das Freischwimmerabzeichen in Bronze machen – 200 Meter in 15 Minuten ( Sie brauchte 9 ) und einen Gegenstand aus 2 Meter tiefem Wasser hochholen ( Die kleine Mistmade hat sogar DAS geschafft ).
Aber erstmal mussten wir sofort – ja, sie meinte das o.E. SOFORT – das Schwimmbad verlassen und Mama ihre Errungenschaft feilbieten – Mir wars recht, waren ja eh schon 2 Stunden und 59 Minuten im Schwimmbad und ich umging somit der Strafe, die wir immer kassieren, wenn Emily wieder eine halbe Stunde ihre Haare perfekt durchbürsten muss.
Bei Mama angekommen hat ihre Stimme sich überschlagen, so viel musste sie erzählen und Oma Gerda musste SOFORT ( <- ja genau, das sofortige sofort ) das Abzeichen an den Schwimmanzug nähen – Emily wollte warten, daneben stehen und Befehle erteilen.
Es war wirklich nicht einfach, ihr zu erklären, dass der Badeanzug erst gewaschen und trocken sein muss.
Vor der Tür beim gehen sagte sie grinsend zu mir “Das ist bestimmt morgen schon dran” mit einem unbeschreiblich glücklichem Glitzern in den Augen.
…Oma Gerda, halt Dich ran
Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schülerin der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen.
Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben.
Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie Ihre Blätter der Lehrerin.
Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle.
“Wirklich?”, hörte man flüstern. “Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!” und “Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen”, waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder.
Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.
Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre.
Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr: “Waren Sie Marks Mathelehrerin?” Sie nickte: “Ja”. Dann sagte er: “Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen.” Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. “Wir wollen Ihnen etwas zeigen”, sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche.
“Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen.” Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. “Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben”, sagte Marks Mutter. “Wie Sie
sehen können, hat Mark das sehr geschätzt.” Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: “Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch”.
Die Frau von Heinz sagte: “Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben.” “Ich habe meine auch noch”, sagte Monika. “Sie ist in meinem Tagebuch.” Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. “Ich trage sie immer bei mir”, sagte Irene und meinte dann:
“Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt.” Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.
Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind.
Da geht man ein Mal mit Ihr in Fun-Park und Emily wills wieder wissen
Zwar noch zögerlich, aber doch vorzeigbar sind ihre ersten Trampolinerfahrungen:
Emily beim Trampolinspringen from Ben Held on Vimeo.
Gestern sagte sie: “Mama, alle sagen das ich mit Marc zusammen bin. Sind wir aber garnicht er ist ja nur mein Freund.”
Heute war es so weit, Emilys Einschulung !!!
Sie war eine von 56 Kindern, die in der Grundschule Wyk eingeschult wurden.
Doch Sie war bei weitem nicht so aufgeregt und hippelig wie die Eltern, nein, ganz cool und genervt von den ganzen aufgeregten Erwachsenen hat sie den Tag gemeistert, als würde sie kurz vor dem Abitur stehen und hätte diese Zeremonie schon Milliardenfach durchgemacht.
Die Einschulung begann morgens um 08.30 Uhr in der katholischen Kirche, alle Kinder bekamen ihren Segen ( war das bei meiner Einschulung auch so ??? *GRÜBEL* )
Anschliessend gings in die Sporthalle der Grundschule, in der die Zweitklässler ein kleines, richtig süßes Theaterstück vorgespielt haben.
Nachdem die ganzen doch so wichtigen Möchte-Gerns die Schule vorgestellt haben und Ewigkeiten die Gedult der Kleinen auf die Probe stellten, wurde Emily in die Sonnenblumen-Klasse von einem Zweitklässler der eben genannten Klasse abgeholt und in ihren neuen Klassenraum geführt.
Dort wurden dann Weltherrschaftspläne geschmiedet, sich untereinander vorgestellt und erste Freundschaften geschlossen.
Nach ca. 1 Stunde, kurz vorm Mittag war der “erste Schultag” vorbei und allesamt gingen in den Amselweg. Das Vernichten der Einschulungsgeschenke ging noch vor dem Essen los und wiedereinmal bestätigte sich mein Verdacht, meine Tochter wird verzogen; Sie bekam mehr zur Einschulung als ich zu meinem 18ten Geburtstag und Weihnachten der vorherigen 18 Jahre zusammen – unfassbar…
Doch sie freute sich, es war ihr Tag und ich hoffe, er wird ihr noch lange in Erinnerung bleiben, die Süßigkeiten werden es bestimmt
Die stolze Emily mit ihrer riesigen Schultüte am Tag ihrer Einschulung
Am nächsten Tag hatte ich, der Papa, die Ehre, Sie von der Schule, nach ihrem ersten richtigen Schultag abholen zu dürfen;
Da es ein Freitag war, musste ich ihre übereifrige Frage, am nächsten Tag wieder zur Schule gehen zu dürfen, verneinen
Sie ist unheimlich motiviert und hat keine Angst vor diesem neuen, nicht einfachem Lebensabschnitt, im Gegensatz zu vielen anderen Schul-Neulingen und trägt noch voller Stolz ihren Schulranzen durch die Welt, schliesslich soll ja jeder sehen, dass Sie nun eine Schülerin und kein Kindergartenkind mehr ist.
Ich hoffe, der Stolz und die Motivation, ein erfolgreiches Schulkind zu sein, hält noch lange an.